Koagulation

Unter Koagulation versteht man in der Medizin die Gerinnung von Blut oder Lymphe, aber auch die Gerinnung von Eiweiß.

1. Blutgerinnung

Die Gerinnung ist ein lebenswichtiger Prozess, der bei Verletzungen die entstehenden Blutungen zum Stehen bringt. Somit wird der übermäßige Austritt von Blut aus dem Blutkreislauf verhindert und die Voraussetzung für eine Wundheilung geschaffen.

Blutungsstörungen basieren auf primären und sekundäre Defekten bzw. Ursachen. Die primäre Hämostase beruht auf zellulären Faktoren und kann direkt am Tier gemessen werden (Surgicutt), während die sekundäre Hämostase die eigentliche Blutgerinnung darstellt, bei der die Gerinnungsfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Deshalb kann die sekundäre Hämostase auch in vitro, z.B. mit Hilfe des ACT-VETubes bestimmt werden.

Die "aktivierte Koagulationszeit" (ACT) ist die Zeit in Sekunden, die eine mit Diatomeenerde vermischte Vollblutprobe bei 37°C benötigt, bis sich eine beginnende Gerinnselbildung zeigt.

Die Bukkale Mukosa-Blutungszeit (BMBT) ist die Zeit, die nach dem Setzen einer definierten Schnittwunde mittels SURGICUTT® Vet. H bzw. K bis zur Hämostase vergeht.

2. Eiweißgerinnung

Unter dem Begriff "Koagulation" versteht man auch die Eiweißgerinnung. Dieses Prinzip wird beispielsweise bei der Untersuchung von Punktat aus Bauch- oder Brusthöhle der Katze zum Nachweis bzw. Ausschluss einer FIP-Infektion durch den RIVALTA FIP-VETube-Test angewendet.

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